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Bauland verkaufen oder im Baurecht abgeben?
Eine strategische Frage für Gemeinden Wenn die öffentliche Hand über Baulandreserven verfügt, stellt sich früher oder später eine zentrale Frage: Soll das Land verkauft werden – oder soll es im Baurecht abgegeben werden? Auf den ersten Blick scheint der Verkauf oft naheliegend. Die Gemeinde erzielt einen einmaligen, meist hohen Erlös und kann damit Investitionen finanzieren, Schulden reduzieren oder neue Projekte anstossen. Bei genauerer Betrachtung ist die Entscheidung jedoc
kkroemler
10. Juni4 Min. Lesezeit


Zulässiger Ertrag bei Mehrfamilienhäuser:
Warum Rendite heute zum juristischen Risiko wird Der Schweizer Mietwohnungsmarkt steht unter Druck. Steigende Finanzierungskosten, regulatorische Anforderungen und politische Diskussionen über „faire Mieten“ verändern die Spielregeln für Eigentümer und Investoren grundlegend. Während früher primär die Marktmiete im Zentrum stand, entscheidet heute zunehmend eine andere Frage über die Zulässigkeit von Mietzinsen: Erzielt die Liegenschaft einen rechtlich zulässigen Ertrag – ode
kkroemler
28. Mai3 Min. Lesezeit


Kostenkennwerte im Bauwesen
Warum sie über Erfolg oder Misserfolg eines Bauprojekts entscheiden Die Bauwirtschaft steht unter enormem Druck: steigende Materialpreise, komplexe Gebäudetechnik, hohe Qualitätsansprüche und volatile Märkte machen präzise Kostenprognosen wichtiger denn je. Genau hier kommen Kostenkennwerte ins Spiel — sie sind das strategische Fundament jeder frühen Kostenplanung und oft der entscheidende Faktor zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Budgetüberschreitung. Das hochgeladene Merk
kkroemler
21. Mai3 Min. Lesezeit


Baulandmobilisierung in der Schweiz: Der stille Paradigmenwechsel im Bodenrecht
Die Schweiz steht vor einem raumplanerischen Dilemma: Bauland ist knapp, teuer – und paradoxerweise oft ungenutzt. Während politische Programme die Innenentwicklung beschwören, bleiben zahlreiche Bauzonen brach liegen. Die kantonalen Regelungen zur Baulandmobilisierung zeigen nun deutlich: Die Zeit des Zuwartens ist vorbei. Was sich abzeichnet, ist nichts weniger als ein Paradigmenwechsel im Umgang mit Grundeigentum. Vom Recht zur Pflicht: Das Ende der Baulandhortung Traditio
kkroemler
29. Apr.3 Min. Lesezeit


Zustandserfassung von Gebäuden
Die Grundlage für Werterhalt und sichere Investitionsplanung Viele Immobilien werden über Jahre hinweg genutzt, unterhalten – aber nicht systematisch analysiert. Sanierungen erfolgen oft erst dann, wenn Schäden sichtbar werden oder dringender Handlungsbedarf entsteht. Genau hier setzt die professionelle Zustandserfassung von Gebäuden an: Sie schafft Transparenz über den tatsächlichen Zustand einer Liegenschaft und bildet die Grundlage für eine langfristige Investitionsplanung
kkroemler
9. Apr.2 Min. Lesezeit


Die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen
Eigentum zwischen Planungshoheit und Enteignung Die Raumplanung ist eines der zentralen Instrumente staatlicher Steuerung von Bodennutzung. Sie entscheidet darüber, wie Land genutzt werden darf – und damit auch über seinen Wert. Besonders deutlich zeigt sich dies am Beispiel der sogenannten Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (öBA). Sie steht im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Interesse und privatem Eigentum – ein klassischer Konflikt, der rechtlich hoch komplex ist.
kkroemler
30. März2 Min. Lesezeit


Näherbaurecht in der Schweiz
Warum beim Bauen oft gilt "Wer zuerst baut, ist dem Anderen mit Abstand voraus" In dicht bebauten Regionen der Schweiz ist Bauland knapp und wertvoll. Grundstücke werden immer intensiver genutzt, Bauprojekte müssen möglichst effizient geplant werden – und genau hier spielt das Näherbaurecht eine wichtige Rolle. Es ermöglicht Bauherren, näher an die Grundstücksgrenze zu bauen als es die üblichen gesetzlichen Mindestabstände erlauben. Doch diese scheinbar praktische Lösung birg
kkroemler
13. März3 Min. Lesezeit


Öffentliches Vergabewesen in der Schweiz
Rechtsgrundlagen, Verfahren und zwei Praxisbeispiele (Umbau 2.5 Mio. CHF / Neubau 6.5 Mio. CHF) 1. Einführung Das öffentliche Beschaffungswesen der Schweiz regelt, wie Bund, Kantone und Gemeinden Bau-, Liefer- und Dienstleistungen vergeben. Ziel ist ein transparenter, fairer und wirtschaftlicher Wettbewerb unter Wahrung der Gleichbehandlung aller Anbieter. Zentrale Rechtsgrundlagen sind: Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) Interkantonale Vereinbarung übe
kkroemler
4. März3 Min. Lesezeit


Die Zone für öffentliche Nutzung im schweizerischen Raumplanungsrecht
Rechtsnatur, Funktion und Abgrenzung zu den üblichen Bauzonen 1. Einleitung Die schweizerische Raumplanung verfolgt das Ziel, die Nutzung des Bodens geordnet und haushälterisch zu steuern. Zentrales Instrument ist die Nutzungsplanung, insbesondere die Einteilung des Gemeindegebiets in verschiedene Zonen. Neben klassischen Bauzonen wie Wohn-, Gewerbe- oder Industriezonen kennen die kantonalen Planungs- und Baugesetze eine besondere Kategorie: die Zone für öffentliche Nutzung (
kkroemler
18. Feb.4 Min. Lesezeit


Warum der bauliche Zustand in der Immobilienbewertung oft unterschätzt wird
In der täglichen Praxis der Immobilienbewertung zeigt sich immer wieder ein ähnliches Muster: Der bauliche Zustand einer Liegenschaft wird zwar beschrieben, jedoch nicht immer konsequent, systematisch und mit Blick auf die langfristige Wertentwicklung beurteilt. Gerade dabei sind es häufig verdeckte oder unterschätzte Bauschäden, die den Marktwert einer Immobilie erheblich beeinflussen können – oftmals nicht sofort, sondern erst Jahre später, wenn Sanierungen unumgänglich wer
kkroemler
30. Jan.2 Min. Lesezeit


SIA 271/1 – Abdichtung von Innenräumen
Neue Anforderungen, neue Verantwortung für Planung und Ausführung 1. Ausgangslage: Eine lange bestehende Normlücke wird geschlossen Mit dem Inkrafttreten der SIA 271/1 «Abdichtung von Innenräumen» am 1. Mai 2025 schliesst der SIA eine seit Jahren bestehende Lücke im schweizerischen Normenwerk. Während Abdichtungen im erdberührten und im Aussenbereich seit Langem detailliert geregelt sind, blieb die Abdichtung von Innenräumen bei der Revision der SIA 271 im Jahr 2021 bewusst o
kkroemler
20. Jan.3 Min. Lesezeit


Die Mehrwertabgabe in Baurechtsverhältnissen – rechtliche Einordnung und praktische Herausforderungen
Einleitung Planungsrechtliche Massnahmen wie Ein-, Um- oder Aufzonungen können zu erheblichen Wertsteigerungen von Grundstücken führen. Das Raumplanungsgesetz verpflichtet die Kantone deshalb, solche planungsbedingten Vorteile angemessen abzuschöpfen. Diese sogenannte Mehrwertabgabe stellt heute ein zentrales Instrument der Raumordnungspolitik dar. Während ihre Anwendung auf klassische Grundeigentumsverhältnisse zunehmend geklärt ist, bestehen bei Baurechtsverhältnissen nach
kkroemler
16. Jan.3 Min. Lesezeit


Bauabnahme als Schlüsselphase im Bauprozess
Warum systematische Kontrollen über Qualität, Haftung und Projekterfolg entscheiden?
kkroemler
6. Jan.2 Min. Lesezeit
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